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Transsyberia: Lavieille gewinnt 10. Etappe - sintflutartige Regenfälle

Die Transsyberia rollt bereits seit zwölf Tagen und einige Teilnehmer mussten auch gestern den harten Bedingungen wieder Tribut zollen. Auf der heutigen 10. Etappe von Mankhan nach Darvi fehlten deshalb die Teams Middle East, Porsche China - und leider auch Wolfgang Pasetti und Martin Gröger vom Team Libya-Rally-Raid. Den verbliebenen 25 Teams stand eine flache Etappe mit Flussdurchfahrten in der Ebene des Bezirks Hovd bevor. Die Wertungsprüfung führte über 220 Kilometer durch das Tal des 3.933 Meter hohen Baatar Khayrkhan Bergmassivs.

Sintflutartige Regenfälle stellten viele Teams heute vor erhebliche Schwierigkeiten. Nach hochsommerlichen Temperaturen beim Start setzte am Mittag Starkregen ein, der die sandigen Wege in der Mongolei in Schlammpisten verwandelte. Viele Besatzungen hatten grosse Probleme, die Checkpoints zu finden und erreichten erst am Abend das Camp Darvi.

Die Top 3 der Gesamtwertung Team France, Team Portuguese und Team Germany 1 eröffneten am Morgen die Wertungsprüfung. Armin Schwarz, Pilot des Teams Germany 1, glaubte bei Ankunft im Ziel an den Tagessieg. "Bei uns ist es gut gelaufen. Wir hatten keine Navigationsprobleme." Einzig zwei Reifenpannen hatten Zeit gekostet. "Beim zweiten Wechsel haben wir beim Ansetzen des Wagenhebers gemerkt, dass irgendetwas mit dem Fahrzeug nicht stimmt. Im letzten Abschnitt sind wir dann immer wieder aufgesessen." Das Ziel passierten sie mit einem zerfetzten rechten Vorderreifen auf der Felge. "Unsere Mechaniker reparieren jetzt das Auto und morgen geht’s weiter", äusserte Armin Schwarz sachlich. Bei der Auswertung der Bordkarten stellte sich aber heraus, dass Team Germany 1 Checkpoints auf der Strecke verpasst hatte und somit 60 Strafminuten kassierte. Das bedeutete Rang 11 im Tagesklassement.

Knapp hinter Schwarz trafen die Führenden der Gesamtwertung, die Franzosen Christian Lavieille und Francois Borsotto, ein und holten sich ihren ersten Sieg in einer Sonderprüfung. Ihr Cayenne war wie schon in den vergangenen Tagen in gutem Zustand. Lavieille ist sich bewusst, dass die Konkurrenz nun besonders auf ihn schaut. "Für die morgige Prüfung haben wir uns aber keine spezielle Taktik zurecht gelegt", sagte der Franzose am Abend im Camp.

Mit einem Rückstand von 4:15 Minuten landete das Team Portugal aus Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo auf Rang 2. "Die Wetterbedingungen, vor allem der Regen auf den letzten 15 Kilometern, haben die Strecke schwieriger gemacht als gedacht. Viele Pfützen und Wellen. Aber wir sind heute Zweite geworden, insgesamt bei der Rally ebenfalls Zweite und wollen Morgen Zeit aufholen", zeigte sich Pedro Gameiro zuversichtlich.

Immer besser in Fahrt kommt das junge Team USA, das heute Dritter wurde. Ryan Millen, Sohn des Vorjahressiegers Rod Millen, meisterte mit seinem Navigator Colin Godby die anspruchsvolle Strecke bravourös und überfuhr die Ziellinie mit einem Rückstand von 9:03 Minuten.

Als erstes Team erreichte Colombian Arrow das Ziel, fast eine Stunde vor Schwarz/Schulz. "Ab einem bestimmten Moment haben wir nichts mehr gesehen, es dampfte und regnete. Die Wolken standen tief im Tal. Ich dachte, wenn uns jetzt etwas passiert, kann kein Helikopter landen. Daher habe ich zu unserer eigenen Sicherheit entschieden, die Wertungsprüfung abzubrechen und auf der Hauptstrasse ins Camp zu fahren", erläuterte Christian Pfeil-Schneider seine rasche Ankunft und nahm die Zeitstrafen, die ihn und seinen Beifahrer Tommy Steuer erwarteten, gelassen in Kauf.

Morgen findet die 11. Etappe der diesjährigen Transsyberia statt. Über 200 Kilometer geht es weiter in Richtung Osten, nach Altai im gleichnamigen Bezirk. Wie viele der heute gestarteten 25 Teams starten werden, entscheidet sich erst am Dienstagmorgen, da an etlichen Fahrzeugen über Nacht Reparaturen vorgenommen werden müssen.

Artikel vom 22.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

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