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Transsyberia: Letzter russischer Zwischenstop in Nowosibirsk




Am Mittwoch erreichte der Rallytross nach 662 Kilometern Überführung Nowosibirisk, die viertgrößte Stadt Russlands. Bei hochsommerlichen Temperaturen um 30 Grad führte der Weg durch Birken- und Nadelwälder, Sonnenblumenfelder sowie die Sumpfgebiete der sibirischen Taiga. Eine Wertungsprüfung fand nicht statt.

Aufgrund der langen Asphaltetappen wechselten viele Teams wieder von Offroad- auf Strassenreifen. Gute Nachrichten gibt es auch für die Fans des Porsche 911 von Eric Brandenburg sowie den Mercedes des ORC-Teams: Das Radlager am Porsche hat gehalten und Eric Brandenburg und Stephan Preuß setzen ihre Teilnahme weiter fort, Hans Baur und Rolf Blaess haben mit viel Improvisation die Elektrik ihres Mercedes ML350 wieder hinbekommen - "die Elektrik macht sich erstaunlich gut", so Hans Baur im Camp. Am Abend blieben die Bars im Hotel leer - denn der Start in die 7. Etappe am Donnerstag war bereits für 6:00 Uhr morgens angesetzt.

"Heute früh um 6:00 Uhr ging es los in Richtung Grenze" berichtet Suzuki-Pilotin Katja Poensgen in ihrem Weblog. "Viele kleine mongolische Kinder erwarten uns dort bereits und freuen sich wie der teufel auf uns - und die Süssigkeiten und Souveniers, die wir für sie gekauft haben. Hoffentlich kommen wir ohne Probleme hier aus Russland raus und in Mongolei rein. Wir haben gestern und vorgestern nur Kilometer gemacht ohne Sonderprüfungen. Es geht uns sehr gut und wir haben neben der Anstrengung sehr viel Spass mit den anderen Fahrern" so die 30-jährige Motorrad-Lady.

Eine Delegation des Sibirischen Föderalbezirks begrüsste die 33 Teams der Transsyberia Rally am Mittwoch bei ihrer Ankunft in Nowosibirsk. Die Regierungsvertreter trafen sich Fahrerlager mit Veranstalter Richard Schalber sowie den Piloten Armin Schwarz, Rene Metge und Katja Poensgen. Die Vertreter des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Sibirischen Föderalbezirk Viktor Markin und Sergei Sverchkov hatten in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen der Rally unterstützt und versprechen den Teilnehmern Erleichterungen beim Grenzübertritt in die Mongolei.

"Es gibt Leute, die über Diplomatie reden, und es gibt Menschen,die handeln. Die Transsyberia 2007 ist ein wichtiger Schritt in der internationalen Diplomatie. Die ganze Welt wird Sibirien sehen können", sagte Viktor Markin, Olympiasieger über 400 Meter in seiner kurzen Ansprache vor allen Teilnehmern. Als Dank für ihre Unterstützung der Veranstaltung überreichte Richard Schalber der Delegation Medaillen der Transsyberia 2007.

Eine Ausblick auf die bevorstehenden Etappen gibt Rally-Leiter Richard Schalber: "Die Prüfungen werden jetzt noch härter und länger. Als Ausgleich wird aber auch die Landschaft noch schöner als bei den langen Verbindungsetappen quer durch Russland." Die nächste Etappe über 846 Kilometer führt von Novosibirsk weiter in Richtung Kosh Agash. Dort werden die Teilnehmer zum ersten Mal in einem Camp in Zelten schlafen. Die letzte Übernachtung in Russland vor dem Grenzübertritt in die Mongolei.

Artikel vom 09.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/Robert Kranz/Transsyberia

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