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Transsyberia: Morgige Etappe nach zwei Unfällen abgesagt



Nach aktuellen Informationen wurde die heutige 10. Etappe nach zwei Unfällen abgebrochen und auch die morgige Etappe soll aller Voraussicht nach nicht in Wertung gefahren werden. "Die Notärzte um das ORMS-Team von Klaus Spörl versuchen derzeit, die Rückflüge für die verletzten Teilnehmer zu organisieren" berichtet ein Mitglied der Rallycrew am Telefon, "dadurch ist eine ärztliche Versorgung auf der morgigen 11. Etappe nicht garantiert und es wurde bekanntgegeben, das die Etappe abgesagt ist."

Das widerum ärgert einige Teilnehmer, allen voran Erik Brandenburg mit seinem Porsche, der auf der morgigen Etappe die besten Chancen gehabt hätte einen grossen Vorsprung auszufahren. "Nach den 80 Kilometern Wertung heute wären wir morgen in eine Highspeed-Etappe aufgebrochen, schnell, aber sehr wellig. Die Porsche Cayenne können hier aufgrund der Reifenprobleme wahrscheinlich nicht schnell fahren - der 911 Safari von Erik Brandenburg, die Suzukis und der britische Toyota hätten hier sicher viel Zeit gutgemacht" berichtet ein Mitglied eines Teams, "schade, so gibt es erneut eine Überführung mehr."

Für Unmut bei einigen Privatiers sorgt auch eine Entscheidung der Organisation, Extra-Tankstops für die Cayenne einzulegen - mit einer Zeitpause von 30 Minuten. "Allen war vorher klar, das die Tanks für die langen Strecken entsprechend ausreichen müssen. Warum mussten wir uns teure Zusatztanks einbauen, wenn wir die nun nicht brauchen?"

Trotz bisher guter Organisation herrscht derzeit ein Durcheinander im neuen Biwak. Grund ist der fehlende Service der Porsche-Crew, der aufgrund der zahlreichen Schäden von der gestrigen Etappe immer noch im alten Biwak steht und die havarierten Cayenne repariert. "Einige Cayenne sind schon im neuen Biwak, zwei sind komplett ausgefallen und andere noch im alten Camp, wir müssen improvisieren" heisst es aus der Orga. Auch der enorme Reifenverschleiss wird zum akuten Porsche-Problem: "Wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht damit, das wir hier Reifen fressen" grinst ein Service-Mitarbeiter, "langsam gehen uns die Reifen aus und wir müssen uns was einfallen lassen." Gerüchten zufolge soll im Notfall eine Stallorder greifen - es wird gemunkelt, das die Teilnehmern aus dem hinteren Feld notfalls ihre Ersatz-Reifen (im Service-Truck) an die Top-Fahrer abtreten müssen.

Das neue Biwak befindet sich auf einem Hochplateau in 1.900 Metern Höhe: "Wir schauen hier auf wunderschöne Berge mit viel Schnee, es ist saukalt und es war die richtige Entscheidung, doch auch warme Klamotten einzupacken" grinst ein Crewmitglied, "nach den heissen Tagen in der letzten Woche ist das ein richtiger Temperaturschock!"

Artikel vom 13.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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