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Transsyberia: Schwarz gewinnt Sonderprüfung in der Taiga





Früh ging es auf die zweite Etappe der Transsyberia Rally 2008. Um 5:00 Uhr machten sich Organisatoren und Medienvertreter auf den Weg, um 7:00 Uhr starteten auch alle Piloten Richtung Osten. Das Wetter auf der 711 Kilometer langen Fahrt von Wladimir nach Kasan zeigte eine bunte Palette, von schaurigem Regen über Nebel bis zu sommerlich weiss-blauem Himmel.

Nahe der Wolga stand in der russischen Taiga die zweite Wertungsprüfung an. Durch Nadelbaumgehölz und vorbei an Birkenbäumen verlief die 58 Kilometer lange Strecke. Nasser Lehm und Sand machten die Wege teils aalglatt. Abgestandenes Regenwasser in den zahlreichen Bodenwellen erschwerte zudem den Piloten das Leben. Nach einigen Durchfahrten bildeten sich durch das Aufwühlen naturgemäss Schlammpartikel, die die Kühlergrills der Offroader verdreckten. Nicht nur, dass die Autos aussahen wie nach einer Fangopackung, einige Motoren kochten bei der Zielankunft enorm.

Rallypilot Armin Schwarz fand mit seinem erfahrenen Navigator Andreas Schulz den schnellsten Weg durch den Wald und holte auf seinem Porsche Cayenne den Sieg. Nur fünf Sekunden dahinter platzierte sich das russische Team Levyatov/Talantsev (Porsche Cayenne) und freute sich mächtig über diesen Erfolg im Heimatland. Nach einem unglücklich verlaufenen ersten Tag trumpfte das Team Iberica mit dem dritten Platz auf - die Spanier Pau Soler und Co-Pilotin Laia Peinando (Porsche Cayenne) zeigten, dass nach trüben auch glänzende Tage folgen, wenn Einsatz, Teamgeist und Wille stimmen.

Im Gesamtklassement führt das Team Portuguese mit den Piloten Gameiro/Figueiredo (Porsche Cayenne) auch nach der zweiten von 14 Etappen mit einem Vorsprung von 5:45 Minuten auf Christian Lavieille/Francois Borsotto (Frankreich, Porsche Cayenne) und 6:38 Minuten auf Lars Kern/Daniel van Kan (Deutschland, Porsche Cayenne).

Zu den "Nicht-Porsche". Bestes Team wurden die Bosnier Mirko und Bojan Risovic im Land Rover Defender auf Platz 16 vor Uta Baier und Mario Steinbring im Toyota Land Cruiser auf Platz 17. Wolfgang Pasetti und Martin Gröger schafften es mit ihrem Toyota auf Platz 19, Christof Danner und Jan Szekeres (Österreich, Puch G320) auf Platz 22. Es folgen Aurele Bachmann und Damian Blanke aus der Schweiz (Mitsubishi Pajero, Platz 23), "Joe&Vito" Panos Meyer und Birger Veit im Land Rover Defender (Platz 24), Lars Jakob Grapengiesser aus Schweden und der Russe Vladimir Kalinin im Nissan Pathfinder (Platz 26) sowie die beiden Suzuki Grand Vitara des Damenteams Melina Frey und Alexandra Hahn sowie von Andreas Kramer und Kurt Ettenberger.

Am Sonntag steht mit der Fahrt von Kasan nach Ekaterienburg die längste Etappe der Transsyberia Rally 2008 auf dem Plan. Knapp 1.000 Kilometer werden den Tross von Europa über den Ural nach Asien bringen.

Artikel vom 12.07.2008, Artikel: Redaktion/hs

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