Liveberichte und Fotos von Rallys & Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen

















Sie befinden sich in den marathonrally.com News Einzelartikeln. Um zur Übersicht zurückzugelangen, klicken Sie bitte unter dem Artikel auf den gewünschten Link.





Transsyberia: Schwarz und Schulz gewinnen längste Wertungsprüfung




Bei Sonnenschein und azurblauem Himmel stand am Mittwoch die mit 407 Kilometern längste Wertungsprüfung der Transsyberia Rally 2008 auf dem Programm. Die gesamte Etappe führte über 529 Kilometer von der Ortschaft Altai in den Bezirk Bayankhongor. Mechaniker und Serviceleute hatten die ganze Nacht gearbeitet, um die Autos für die lange Etappe zu präparieren. 24 von ehemals in Moskau angetretenen 34 Teams konnten die Herausforderung schliesslich noch annehmen. "Es bewahrheitet sich, dass die Transsyberia die härteste Rally der Welt ist", sagte Veranstalter Richard Schalber vor dem Start.

Team Germany 1 setzte seine Siegesserie fort. Wie schon gestern tauchte das Duo Armin Schwarz/Andreas Schulz als Erstes im Ziel auf. Bestens gelaunt gab sich der Tagessieger im Camp: "Auf diesem Terrain kann man leicht etwas übersehen. In der Steppe ist man schnell, dann kommt abrupt ein Graben, den das Wasser gerissen hat. Daher haben wir nicht voll aufgedreht, denn sonst übersieht man zu leicht solche Fallen. Andi hat am Mittwoch einen perfekten Job gemacht. Wir haben alles, was schwierig war, weiträumig umfahren und haben so unseren Speed ausspielen können", sagte Schwarz am Abend.

In der Gesamtwertung näherte sich Team Germany 1 weiter den führenden Christian Lavieille und Francois Borsotto (Team France) an, die am Mittwoch als Sechste über die Ziellinie fuhren (+ 0:34:53). "Die Franzosen noch einzuholen, ist eigentlich unmöglich. Die sind ein eingespieltes Team mit Off-Road- und Dakar-Erfahrung. Sie machen keine Fehler beim Navigieren und machen ihr Auto nicht kaputt. Da müsste ihnen echt ein grober Fehler passieren, dass wir sie noch einholen bis Ulaanbaatar", sagte Schwarz. Der Rückstand für Team Germany 1 auf Team France beträgt 1:24:54 Stunden.

Die weiteren Platzierungen: Pilot Pau Soler (Team Spain) steuerte seinen Wagen rund 20 Minunten hinter Schwarz/Schulz auf Rang 2. Dank der Navigationsleistung von Co-Pilotin Laia Peinado schoben sich die Spanier in der Gesamtwertung auf Platz 3 vor.

Team Qatar fuhr etwa neun Kilometer vor dem Ziel mit hoher Geschwindigkeit in eine versteckte Querrinne. Dabei brach die Hinterachse des Porsche Cayenne S Transsyberia. Auf drei Rädern rollten Adel Abdulla und Norbert Lutteri über die Ziellinie (+ 0:32:01). Die Mechaniker werden eine weitere lange Nacht haben, um das Auto der Vorjahresdritten für die morgige Sonderprüfung fit zu bekommen.

Nach dem Rückschlag am gestrigen Tag war das Team Portuguese am Mittwoch wieder auf Erfolgskurs. Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo fuhren in der Sonderprüfung auf den 4. Platz (+ 0:32:36).

Zufrieden mit dem Verlauf des Tages war das Danner Racing Team. Der Österreicher Christof Danner kam mit seinem Mercedes G 320 in 1:06:14 Stunden (9. Platz) ins Ziel-Camp nahe Bayankhongor. "Nach den Defekten war das an der Zeit! Die Reparaturen haben sich gelohnt. Die Strecke war variabel, wir waren immer in Fahrt und haben uns nicht verfahren." Navigator Jan Szekeres war ebenfalls zufrieden. "Ich musste Christoph lediglich einbremsen, als der Hubschrauber mit TV und Fotografen über uns flog. Da legte er automatisch einen Zahn zu, um sich gut zu präsentieren. Aber ich muss ja gleichzeitig auch noch die Zeichnungen im Roadbook verfolgen und umsetzen", sagte Szekeres.

Weniger zufriedenstellend verlief der Tag für Lars Kern und Daniel van Kan (Team Germany 3). Die Zweiten des gestrigen Tages konnten aufgrund eines vermutlichen Motorschadens die Etappe nicht fortsetzen und wurden ins Camp geschleppt.

Navigation und technisches Können spielten auf dem vierten Teilabschnitt in der Mongolei ebenso eine Rolle wie Ausdauer und Teamgeist im Cockpit. Viele Rinnen, Schlaglöcher und versteckte Gräben erschwerten das Durchqueren des Geländes. Hitze und Staub kamen erschwerend hinzu. Der letzte Abschnitt führte zudem bergauf durch ein versandetes Flussbett, kaum breiter als die Wagen der Rally-Teilnehmer. In anderen Passagen verführte die weite mongolische Ebene zu hoher Geschwindigkeit. Einige Teams sahen dies als Möglichkeit, zu überholen und Plätze gut zu machen. "Angriff war die einzige Chance, bei der Rally wieder in der oberen Liga mitzuspielen," sagte Ryan Millen (Team USA), der gestern einige Stunden auf die Gesamtführenden verloren hatte.

Morgen steht über 339 km die vorletzte Etappe der Transsyberia Rally 2008 mit dem Ziel Mongol Els an, ehe am Freitag das Ziel der Rally Ulaanbaatar anvisiert wird.

Artikel vom 24.07.2008, Artikel: Redaktion/hs

Zurück zur News-Übersicht: [ HIER KLICKEN ]

Zurück zur Startseite: [ HIER KLICKEN ]








































smava - Kredite von Mensch zu Mensch









Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2010 MARATHONRALLY.COM | LONDON | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | ST. PETERSBURG | QATAR | PRAHA | MANILA