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Transsyberia: Sibirien inside - alles wartet auf die Mongolei




"Wir reissen hier täglich unglaubliche Kilometer" berichtet Robert Kranz per Telefon direkt aus der Pampa kurz vor Nowosibirsk. Denn auch am Mittwoch gibt es keine Sonderprüfung auf der Transsyberia. "Das Ziel ist ganz klar die Mongolei, Russland ist eigentlich nur eine einzige, grosse Überführung, auf der die Teilnehmer sich und die Fahrzeuge kennenlernen und die Landschaft geniessen. Ab der Mongolei heisst es dann Offroad pur und das Teilnehmerfeld wird richtig gefordert."

Auch innerhalb der Teilnehmer musste das ersteinmal realisiert werden. "Viele haben an den ersten beiden Tagen Gas gegeben, als gäbe es kein Morgen mehr. Die sind mit den Cayenne durch den Wald geflogen, als wären es WRC-Autos - entsprechend hoch waren die Schäden. Hier sind nur wenige Offroad-Profis dabei - und wer ein Offroad-Profi ist, wird schnell klar. Es war faszinierend zu beobachten, wie ein René Metge einfach und ruhig durch das vielbesagte Wasserloch fuhr, während es andere brutal und schnell versuchten und versanken" so Kranz. So musste auf den Überführungsstrecken ein striktes Tempolimit ausgesprochen werden: "Vor allem die Profis sind mit 180 km/h allen davongeprescht, seitdem sind in Absprache mit allen Teilnehmern auf den Überführungsstrecken nur noch 120 km/h erlaubt."

Kranz begleitet die Rally mit seinem Land Rover Defender und pilotiert ein Presseteam - entsprechend dicht dran ist er am Geschehen. Amüsiert nimmt er deutsche Berichte auf, in denen alle nur über "Das Wasserloch" sprechen. "Kein Wunder, das sich alle darüber unterhalten - für viele hier war das schon eine echte Herausforderung. Viel spannender war die Stelle, die später gecancelt wurde. Der Part war echt hart, für Land Rover geeignet, aber schwer für die Porsche. Einer aus der Truppe wollte es mit offiziellem OK probieren, fuhr sich fest und wir holten ihn raus. Mit Hilfe einiger Quadfahrer eines russischen Offroadclubs umfuhr er die Strecke dann weiträumig."

Gut unterwegs sind bisher auch die Privatiers mit ihren "Original"-Offroadern. "Der Toyota Landcruiser, 93er Baujahr, hatte bisher nur einen kleinen Schaden, der gleich repariert werden konnte, auch der Mercedes G des spanischen Vater-Sohn Duos schlägt sich wacker. Beide Autos sind fast serienmässig" berichtet Kranz. Etwas unterfordert fühlt sich derzeit Offroad-Profi Fritz Becker, der sonst eher auf Veranstaltungen wie der "Croatia Trophy" anzufinden ist. Becker fährt den berüchtigt-orangen Ssangyong Rexton, neben dem Porsche Cayenne und dem ORC Mercedes ML das dritte SUV in der Truppe. "An dem Ssangyong sind viele Umbauten gemacht worden, u.A. gibt es eine Heckwinsch, die erst unten und nun höher angebracht wurde. Aber er kommt gut durch."

Mit technischen Problemen zu kämpfen hatte bei bis zu 27 Grad Hitze am Dienstag der zweirad-angetriebene Porsche 911 Safari von Erik Brandenburg und Stephan Preuss. Beide begannen nach Ihrer Ankunft, das hintere Radlager auszuwechseln. "Wir haben den Schaden nur zufällig beim Reifenwechsel entdeckt," sagte Brandenburg.

An dieser Stelle möchten wir auch auf das Weblog von Yörn Pugmeister innerhalb des Online-Magazines [ www.auto-motor-und-sport.de ] hinweisen. In amüsant unterhaltsamer Weise berichtet Pugmeister täglich über seine ganz speziellen Erlebnisse während der Transsyberia Rally - fast ganz ohne motorsportlichen Anspruch. Im Artikel über die Etappe vom Dienstag erklärt Pugmeister zum Beispiel, wie das Prinzip mit russischen Polizisten in der Pampa funktioniert. Mehr dazu gibt es [ HIER ]

Artikel vom 08.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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