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Transsyberia: Stimmen der Porsche-Fahrer nach der 11. Etappe






"Auf der heutigen Etappe wollten wir beweisen, dass wir kontrolliert fahren und trotzdem alle schlagen können", freute sich Armin Schwarz. "Die ersten 90 Kilometer sind wir einfach Vollgas gefahren, bis kein Staub mehr vor uns zu sehen war. Den zweiten Abschnitt der Strecke wollten wir als Führende bestreiten. Bis zirka 20 Kilometer vor dem Ziel war alles gut. Doch dann haben wir auf dem extrem steinigen Stück unsere Ölwanne beschädigt." Einen fehlerlosen Job machte Beifahrer Andi Schulz: "Nach der gestrigen Wertungsprüfung war ich unzufrieden. Heute wollten wir schlicht beweisen, dass wir es können und ganz vorne dabei sind. Das ist uns gelungen. Wir sind die Strecke sauber abgefahren und haben alle Punkte des Roadbooks exakt angesteuert."

Wieder einmal absolut souverän agierte das Team France. "Mit dem Fahrzeug hatten wir heute keine grösseren Probleme. Zum Glück! Denn morgen haben wir die längste Wertungsprüfung der Transsyberia vor uns. Da muss wirklich alles passen. Deshalb haben wir heute auch nicht allzu viel riskiert. Wir sind sehr froh, das Ziel ohne Schäden erreicht zu haben. Das macht uns zuversichtlich für den morgigen Tag", analysierte Christian Lavieille. "Für die teilweise sehr harte Prüfung ist unser Fahrzeug in einem ausgezeichneten Zustand. Die heutige Etappe war zwar nicht sonderlich schwer, aber technisch äusserst selektiv. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass es unglaublich ist, was der Cayenne alles leisten kann", ergänzte Co-Pilot Francois Borsotto.

Viel Zeit verloren Ryan Millen und Colin Godby vom Team USA. Sie fuhren zu riskant, rissen die Radaufhängung ihres Cayenne ab und büssten neun Stunden ein. "Wirklich schade. Wir waren richtig schnell unterwegs und hätten uns in der Gesamtwertung weiter vorarbeiten können", sagte ein enttäuschter Colin Godby im Etappenziel. Auch Adel Abdulla und Norbert Lutteri vom Team Quatar kamen vom rechten Weg ab und beschädigten ihr Fahrzeug schwer. Beide blieben unverletzt. Noch ist allerdings nicht klar, ob sie die Rally fortsetzen können.

Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:

Carles Celma (Team Germany 2): "Die herrliche Landschaft hat heute nichts an unserem Pech geändert. Denn leider haben wir unseren Stossdämpfern zu viel zugemutet. Und dann haben wir auch noch einen schwer zu findenden Kontrollpunkt verpasst, was uns eine Stunde Strafzeit eingebracht hat. Aber wir geben noch lange nicht auf. In der Mongolei kann bei dieser Rally noch viel passieren."

Lars Kern (Team Germany 3): "Besser hätte es heute kaum laufen können. Während der Prüfung sind wir auf Armin Schwarz aufgelaufen und sind ihm dann bis zum Ziel mehr oder weniger hinterhergefahren. Mit der Navigation hatten wir keinerlei Probleme. Wir haben uns exakt an die Vorgaben des Roadbooks gehalten und am Ende lagen wir auf Platz zwei. So sollten alle Prüfungen aussehen: schnell und selektiv. Das war ein grossartiger Tag."

Christian Pfeil-Schneider (Colombian Arrow): "Insgesamt war die heutige Prüfung sehr schön zu fahren. Es hat Spass gemacht. Man durfte die Strecke jedoch nicht unterschätzen. Einige Abschnitte waren extrem schwierig - zum Beispiel die letzten 30 Kilometer. Wir sind gut durchgekommen und zufrieden mit unserer Leistung. Das Wichtigste überhaupt ist, dass wir den Wagen heil ins Ziel gebracht haben."

Pau Soler (Team Spain): "Bis zum letzten Abschnitt, etwa 30 Kilometer vor dem Ziel, lief alles gut. Dort haben wir dann Ryan Millen gesehen, der sich festgefahren hatte. Natürlich haben wir versucht, ihm zu helfen. Leider ohne Erfolg. Wir haben dabei unsere Hinterradaufhängung beschädigt. Schliesslich konnten wir uns aber als Vierte ins Ziel retten."

Pedro Figueiredo (Team Portugal): "Das war ein schwarzer Tag für uns. Heute Morgen haben wir uns auf der Überführungsetappe die hinteren Stossdämpfer ruiniert. Mit diesem Handicap mussten wir in die Prüfung starten. Auf der Strecke ist uns dann hinten rechts die Radaufhängung gebrochen, und wir mussten so mehr als 160 Kilometer zurücklegen. Ich bin froh, im Ziel zu sein. Vor allem die letzten 30 Kilometer waren enorm anspruchsvoll. So eine harte und selektive Etappe habe ich nie zuvor erlebt."

Hirohisa Kaneko (Team Japan): "Da wir unser Fahrzeug noch für die kommenden drei Tage schonen wollten, haben wir heute nicht zu viel Gas gegeben. Das hat uns die Chance gegeben, unterwegs auch die wunderschöne Landschaft zu geniessen."

Artikel vom 22.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Porsche

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