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Transsyberia: Stimmen der Porsche-Fahrer nach Etappe 13





"Die heutige Wertungsprüfung sind wir eher vorsichtig angegangen", verriet Christian Lavieille. "Wir lagen mit mehr als einer Stunde in Führung und wollten kein Risiko mehr eingehen. Das Schöne daran: Wir hatten dadurch Zeit, die herrliche Landschaft zu geniessen. Und letztlich sind wir auch ohne Probleme ins Ziel gekommen. Morgen werden wir erneut langsam und mit Bedacht fahren. Aber wie wir im Vorjahr gesehen haben, kann selbst auf der letzten Etappe noch alles passieren."

Einen perfekten Tag erlebten auch Pau Soler und Laia Peinado. "Wir haben die heutige Etappe gewonnen. Darüber sind wir sehr glücklich", strahlte Soler im Etappenziel in Mongol Els. "An einige Abschnitte aus dem Vorjahr konnten wir uns erinnern, das hat uns etwas geholfen. Allerdings hatten wir eine wesentlich härtere Wertungsprüfung erwartet. Vor allem die Flussdurchfahrten waren im Vergleich zu 2007 problemlos. Durch die Schwierigkeiten von Armin konnten wir uns sogar auf den zweiten Gesamtplatz verbessern. Dass wir vom 23. Rang nach der ersten Prüfung soweit nach vorne gefahren sind, ist toll."

Im Kampf um Platz zwei wird es bei der letzten Wertungsprüfung der Transsyberia Rally 2008 noch einmal spannend. Denn Armin Schwarz und Andi Schulz vom Team Germany 1 büssten aufgrund eines Elektrikproblems über eine Stunde ein und liegen nun mit rund 13 Minuten Rückstand auf das Team Spain auf dem dritten Platz. "Wir werden morgen noch einmal angreifen, auch wenn es schwer ist auf nur 87 Kilometern 13 Minuten gut zu machen. Aber eine Rally ist immer erst dann zu Ende, wenn man durch das Ziel gefahren ist", gibt sich der ehemalige Rally-Europameister kämpferisch. Bis zu ihrer Panne lagen Schwarz und Beifahrer Andi Schulz erneut klar an der Spitze des Feldes.

Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:

Pedro Gameiro (Team Portugal): "Der Plan für den heutigen Tag lautete, den dritten Rang von den Spaniern zurück zu erobern. Wir haben alles dafür getan, aber leider hat es nicht geklappt. Wir haben uns verfahren und den Rückstand eher vergrössert. Nachdem wir das realisiert hatten, wollten wir den Cayenne ohne Schäden ins Ziel bringen. Jedoch habe ich die Konzentration verloren und eine Bodenwelle erwischt. So wie es aussieht, ist der Wagen okay. Morgen werden wir langsam fahren, kein Risiko eingehen und so unseren vierten Platz verteidigen."

Denis Levyatov (Team Russia 1): "Bei den extrem harten Wertungsprüfungen in der Mongolei muss man wirklich mit Bedacht fahren. Wir sind heute recht vorsichtig unterwegs gewesen und haben auf Anhieb den richtigen Weg gefunden."

Yoshifumi Ogawa (Team Japan): "Auch heute hatten wir keine Probleme, sondern einen tollen Tag. Die Landschaft in der Mongolei ist einfach wunderschön. Wir freuen uns auf den morgigen Tag und auf die Zielankunft. Aber wir sind auch ein wenig traurig darüber. Denn in Tokio sieht es nun Mal anders aus als zwischen Ölgiy und Ulan Bator."

Thomas Steuer (Colombian Arrow): "Wir hatten heute grosses Pech. Denn nachdem wir uns hinter Pau Soler auf die zweite Position vorgekämpft hatten, ereilte uns eine Reifenpanne. Damit jedoch nicht genug. Unser Wagenheber gab den Geist auf und wir verloren mehr als 30 Minuten, bis uns Carles Celma aushalf. Danach lief alles wieder sehr gut. Wir erreichten das Ziel ohne jegliche Probleme. Morgen werden wir einfach locker durch die Prüfung fahren. Auf den Siebten fehlt uns mehr als eine Stunde und nach hinten haben wir rund zwei Stunden Luft."

Paul Watson (Team Australia): "Unser Cayenne funktionierte auf der heutigen Etappe sensationell. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel lagen wir auf Platz zwei. Das war unsere Prüfung. Dann hatten wir jedoch eine Panne und der Wagen lief nicht mehr weiter. Letzten Endes schleppte uns der Rettungswagen mit Blaulicht ins Camp. Das war ein Erlebnis der besonderen Art."

Lars Kern (Team Germany 3): "Wenn einen das Pech einmal am Haken hat, lässt es einen nicht mehr los. Heute war wieder so ein Tag: Wir sind als 19. in die Wertungsprüfung gestartet und lagen bei Kilometer 76 bereits auf Rang neun. Alles lief gut und wir waren richtig schnell unterwegs. Dann machte jedoch unser vorderer linker Stossdämpfer schlapp. Leider ein weiterer Tag zum Abhaken."

Die vierzehnte und letzte Etappe der Transsyberia Rally führt über 368 Kilometer von Mongol Els in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Nach der 87 Kilometer langen letzten Wertungsprüfung wird in Zielnähe noch eine Showprüfung über 11 Kilometer gefahren. Die Zeit fliesst nicht in die Gesamtwertung ein. Die Transsyberia Rally wurde am 11. Juli auf dem Roten Platz in Moskau gestartet und endet am 25. Juli nach insgesamt über 7.000 Kilometern in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.

Artikel vom 24.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Porsche

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