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Transsyberia: Stimmen der Porsche-Fahrer nach Etappe 9






Eine nahezu perfekte Vorstellung boten bei der neunten Etappe Pau Soler und seine Beifahrerin Laia Peinado. In 4:45.47 Stunden bewältigten sie die extrem anspruchsvollen 282 Prüfungskilometer. "Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Tagessieg. In der Gesamtwertung haben wir dadurch einen grossen Sprung nach vorne gemacht und liegen nun auf Platz vier", freute sich Soler.

"Das war eine sehr lange Wertungsprüfung. Und vor allem war sie schwer zu navigieren. Meine Beifahrerin hat ganze Arbeit geleistet. Auf den ersten Kilometern machten wir ein paar kleinere Fehler, aber rund 100 Kilometer vor dem Ende der Prüfung haben wir dann Armin Schwarz und Andi Schulz überholt. Danach lagen wir bis zum Ziel in Führung. Unser Cayenne lief heute absolut perfekt. Die Mechaniker haben gestern einen super Job gemacht. Den Tagessieg widmen wir der Porsche-Crew."

Nur knapp sieben Minuten langsamer waren Christian Lavieille und Francois Borsotto unterwegs. Auch sie navigierten besonders gut und waren im Etappenziel überglücklich. "Wir haben die erste Etappe in der Mongolei hinter uns gebracht. Die Navigation war sehr schwer. Aber am Ende sind wir ziemlich gut durchgekommen. Das einzige Problem, das wir hatten, war ein Plattfuss. Wir freuen uns riesig, jetzt die Gesamtführung zu haben", sagte Lavieille.

Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:

Ryan Millen (Team USA): "Das war heute eine sehr gute Wertungsprüfung für uns. Einmal haben wir einen Checkpoint nicht gleich gefunden. Wir sind dann einfach auf einen nahe gelegenen Berg gefahren und haben den Punkt von oben ausfindig gemacht. Aus meiner Sicht war die Strecke herausfordernd und extrem steinig. Letzten Endes sind wir gut durchgekommen. Zwar mit insgesamt zwei Reifenpannen, aber ansonsten problemlos."

Pedro Gameiro (Team Portugal): "Die Wertungsprüfung war fantastisch. Eine tolle Herausforderung, die wir wirklich gut gemeistert haben. Der Porsche lief auch heute wieder wie ein Uhrwerk. Wir hatten sogar Zeit, die tolle Landschaft zu geniessen. Die sanft geschwungenen Hügel und die schroffen Berge sind wunderschön."

Adel Abdula (Team Quatar): "Wir haben auf der diesjährigen Transsyberia schon schönere Tage erlebt. Nach etwa 120 Kilometern hatten wir einen Unfall. Im Wasser sind wir auf einen grossen Stein gerutscht. Wir haben dann mehr als 40 Minuten gebraucht, um das Fahrzeug wieder fahrbereit zu machen. Die Prüfung war wirklich eine grosse Herausforderung für uns und für unseren Cayenne."

Denis Levyatov (Team Russia): "Die Wertungsprüfung war im Prinzip okay. Leider hatten wir zwei platte Reifen und sind ein paar Mal von der richtigen Route abgekommen. Die Navigation war heute wirklich der Schlüssel zum Erfolg."

Eddie Keng (Team China): "Fast bis zur Ziellinie hatten wir keinerlei Probleme. Der Cayenne lief wunderbar und wir haben uns auch kaum verfahren. Selbst über die harten Bodenwellen und die stellenweise sehr tiefen Löcher haben wir unser Fahrzeug ohne Schwierigkeiten gebracht. Kurz vor dem Ende der Wertungsprüfung ist uns dann die Kardanwelle abgerissen. Das ist wirklich ein Jammer."

Lars Kern (Team Germany 3): "Die heutige Prüfung war einfach nur brutal. Wir hatten zwei Reifenpannen, am Ende kaum noch Benzin im Tank und auf der Strecke war es extrem steinig. Insgesamt waren wir mehr als sechs Stunden unterwegs. Ich bin einfach nur froh, dass ich ins Ziel gekommen bin."

Carles Celma (Team Germany 2): "Ich bin hin und her gerissen vom heutigen Tag. Das Fahren hat zwar wirklich Spass gemacht, aber es war auch enorm anstrengend. Vor allem für meinen Beifahrer Wolf-Hendrik, der sehr aufpassen musste, um mich nicht auf den falschen Weg zu schicken. Wir sind exakt nach dem Roadbook gefahren, aber sind trotzdem an Stellen gekommen, an denen vor uns anscheinend keiner gewesen ist. Teilweise reichten die Steine bis zur Höhe der Scheinwerfer. Wir haben dann festgestellt, was der Cayenne wirklich kann. Selbst ich war sehr überrascht. Das Ziel haben wir ohne Probleme erreicht: Der Wagen ist in einem super Zustand und wir hatten keine Reifenpanne."

Christian Pfeil-Schneider (Colombian Arrow): "Der Anfang der heutigen Wertungsprüfung war identisch mit derjenigen aus 2007. Allerdings habe ich vergessen, wie schwierig die Strecke gewesen ist. Ein paar Mal haben wir uns verfahren und leider mussten wir auch einen Reifen wechseln. Aber ansonsten lief alles gut. Wir sind mit der Prüfung zufrieden."

Gesamtwertung Transsyberia Rallye 2008 nach der 9. von 14 Etappen

01. Lavieille/Borsotto Team France Porsche 9:09.57 Std.
02. Gameiro/Figueiredo Team Portugal Porsche 0:46.49 Std. zurück
03. Schwarz/Schulz Team Germany 1 Porsche 1:17.55
04. Soler/Peinado Team Spain Porsche 2:16.56
05. Levyatov/Talantsev Team Russia 1 Porsche 2:37.35
06. Abdulla/Lutteri Team Quatar Porsche 2:47.23
07. Kern/van Kan Team Germany 3 Porsche 3:14.33
08. Millen/Godby Team USA Porsche 3:15.20
09. Pfeil-Schneider/Steuer Colombian Arrow Porsche 3:38.53
10. Baier/Steinbring Teambuctou Toyota 4:11.46

Artikel vom 21.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Porsche

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