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Transsyberia: Stimmen von den Porsche-Piloten nach Etappe 2






"Die heutige Etappe war sehr gut für uns", sagte Tagessieger Armin Schwarz im Ziel. "Es war eine tolle und selektive Wertungsprüfung, so wie ich sie mag. Natürlich war die Strecke schlammig und matschig, aber eben nicht zu sehr. Mit dem Porsche dort durch zu fahren, war ein beeindruckendes Erlebnis. Ich bin mir sicher, dass ich noch schneller gekonnt hätte. Doch das Wichtigste war heil anzukommen und kein zu hohes Risiko zu gehen. Immerhin haben wir noch viele Kilometer vor uns. In diesem Jahr habe ich noch mehr Spass bei der Transsyberia als 2007, was vor allem an dem deutlich verbesserten Fahrzeug liegt."

Eine grossartige Leistung zeigten auch Denis Levyatov und Sergey Talantsev vom Team Porsche Russia 1. Sie verbesserten sich mit der zweitschnellsten Tageszeit auf Platz sieben der Gesamtwertung und liegen nun direkt hinter Armin Schwarz und Andi Schulz. "Es ist ein beruhigendes Gefühl hinter einem Profi wie Armin in die Prüfung zu starten. Dann muss ich mir wenigstens keine Gedanken machen, dass mir mein Vordermann im Weg stehen könnte", sagte Levyatov. "Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem Verlauf der Rally und komme immer besser zurecht."

Weitere Stimmen der Porsche-Piloten:

Martin Rowe (Tageswertung Platz 6): "Heute lief es für uns wesentlich besser als gestern. Genauso kenne ich Rally-Etappen. Deshalb hatten wir heute richtig Spass bei der Wertungsprüfung und sind ohne Probleme durchgekommen. Der Porsche war einfach fantastisch. Ich bin jedes Mal aufs Neue verblüfft, was der Cayenne im schweren Gelände leisten kann. Das ist beeindruckend!"

Antonio Tognana (Tageswertung Platz 7): "Die heutige Wertungsprüfung hat mir sehr gut gefallen. Ich musste mich zurückhalten, um nicht im besten Rally-Stil durchzujagen. Mein Ziel war es, sehr vorsichtig zu fahren. Denn es gab in dem Waldstück ziemlich heftige Bodenwellen. Die Taktik ging auf und der Wagen blieb ohne Kratzer. Schliesslich müssen wir den Porsche heil in die Mongolei bringen, um dort nochmals richtig Gas zu geben."

Yoshifumi Ogawa (Tageswertung Platz 12): "Gestern war ich ein wenig enttäuscht. Denn die Etappe war wirklich sehr hart. Mit einem so extremen Einstieg in die Rally hätte ich nicht gerechnet. Im Vergleich dazu, war die heutige Prüfung toll. Wir kamen ohne grössere Probleme durch. Ein grosses Lob gilt auch dem Cayenne. Er verhält sich richtig gut auf derartigen Strecken."

Lars Kern (Tageswertung Platz 9): "Zu Beginn der Wertungsprüfung habe ich mich heute sehr schwer getan. Ich habe einfach keinen Rhythmus gefunden. Das Gelände war dermassen unterschiedlich. Nach zehn Kilometern konnte ich mich dann jedoch auf die Strecke einstellen und habe meine Linie gefunden. Ich bin als Zweiter in die Prüfung gefahren und kam am Ende als Zweiter wieder heraus. Dass ich ein wenig Zeit habe liegen lassen, kann ich verkraften. Wir haben noch ein paar Tage vor uns."

Ryan Millen (Tageswertung Platz 10): "Ich bin glücklich, dass ich die Etappe überhaupt fahren konnte. Auf dem Weg zum Start der Prüfung ist bei unserem Wagen die Servolenkung ausgefallen. Ich habe schon befürchtet, dass wir nicht starten könnten. Wir haben es dann einfach versucht und alles ging gut. Ehrlich gesagt, lief es sogar richtig gut unter diesen Umständen. Wir haben keine Fehler gemacht. Vielleicht hat es uns eher geholfen, dass wir mit als Letzte auf die Strecke gegangen sind. Im Vergleich zur Spitze haben wir nur wenige Minuten verloren. Dabei haben wir das Fahrzeug heute sogar noch geschont. Wir sind zufrieden mit dem heutigen Tag."

Adel Abdula (Tageswertung Platz 4): "Ich kann wieder lachen. Nach der vergangenen Etappe ist heute wieder alles gut gewesen. Zwar liege ich immer noch fern ab von der Spitze. Aber ich versuche nun Tag für Tag ein wenig Zeit gut zu machen. Ruhig bleiben und abwarten heisst die Devise. Abgerechnet wird in der Mongolei. Bis dahin muss der Cayenne ganz bleiben. Ich bin guter Dinge."

Christian Pfeil-Schneider (Tageswertung Platz 18): "Wir haben uns gleich am Anfang kurz verfahren. Und danach steckten wir nochmals in einem Schlammloch fest. Allein das hat uns 30 bis 40 Minuten gekostet. Aber das geht in Ordnung. Wir haben uns selbständig befreien können und sonst lief alles gut. Was der Wagen hier wegstecken muss, ist unglaublich. Aber es funktioniert gut. Ich bin immer wieder erstaunt."

Luo Ding (Tageswertung Platz 13): "Ich bin ein wenig enttäuscht. Die Wertungsprüfung war heute extrem holprig. Ausserdem hatten wir eine kleine Berührung mit einem Baumstamm. Dabei musste ich meinem rechten Aussenspiegel Lebewohl sagen. Was soll’s. Morgen ist ein neuer Tag. Hoffentlich wird er ein wenig besser für uns."

Paul Watson (Tageswertung Platz 15): "Heute gibt es nur eine Beschreibung für die Etappe: absolut problemlos. Im Gegensatz zum Vortag hatten wir keine Schwierigkeiten. David Morley und ich haben uns vor der Transsyberia einen Plan zurecht gelegt. Wir sind immer noch auf Kurs. Und wir werden uns strikt daran halten. So schnell geraten wir nicht in Panik. Da muss mehr kommen, als eine verkorkste Wertungsprüfung. Immerhin haben wir heute schon wieder ein paar Fahrzeuge auf der Strecke überholen können. Langsam aber beständig. Das wird schon."

Carles Celma (Tageswertung Platz 11): "Da wir aufgrund unserer gestrigen Platzierung heute leider erst sehr spät in die Wertungsprüfung starten konnten, hatten wir viel Verkehr. Wir mussten immer wieder die optimale Gelegenheit abwarten, um die vor uns fahrenden Teilnehmer zu überholen. Ein zu hohes Risiko konnten wir dabei nicht eingehen - nicht am zweiten Tag. Wir haben einfach getan, was wir konnten. Ich glaube, dass wir in einer guten Form sind und den richtigen Rhythmus haben, um ganz vorne mitzufahren. Mit uns muss man noch rechnen."

Die dritte von insgesamt 14 Etappen führt am 13. Juli von Kazan nach Ekaterinburg und ist mit 986 Kilometern die längste der gesamten Rally. Im Gegensatz dazu ist die Wertungsprüfung mit 10 Kilometern die kürzeste. Die Transsyberia Rally wurde am 11. Juli auf dem Roten Platz in Moskau gestartet und endet am 25. Juli nach über 7.000 Kilometern in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.

Artikel vom 13.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Armin Schwarz

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