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Transsyberia: Teilnehmer setzen Rally ohne Sonderprüfung fort



Die Transsyberia Rally hat Asien erreicht. Am Montag führte die vierte Etappe von der Millionenstadt Ekaterinburg am östlichen Fuss des Uralgebirges geradewegs in Richtung Osten. Am Abend erreichten die Teilnehmer nach 400 Kilometern Fahrstrecke ihr erstes Etappenziel in Sibirien: Die Stadt Tjumen - allerdings ohne weitere Herausforderungen.

Die für Montag geplante Sonderprüfung musste abgesagt werden, weil schwere Regenfälle die Strecke vor allem für die Porsche Cayenne unpassierbar gemacht hatten. "Das Orgateam hat für die ersten 4,5 km über 5 Stunden gebraucht" berichtet Organisator Richard Schalber. "Mit den seriennahen Fahrzeugen wäre ein Durchkommen unmöglich, ein Steckenbleiben sicher gewesen, da der starke Regen der letzten Tage den Boden extrem aufgeweicht hat und die Schlammlöcher z. T. ein Meter tief sind. Die Teilnehmer wären, wenn überhaupt nur mit der Winsch vorangekommen. Ich hätte nicht garantieren können, dass alle steckengebliebenen Fahrzeuge noch bei Tageslicht geborgen worden wären."

Damit blieb die aktuelle Wertung unverändert. An der Spitze liegt weiterhin Armin Schwarz (Ehrwald/Österreich) mit seinem Beifahrer Oliver Hilger (Stuttgart) dicht gefolgt von dem polnischen Team Jarek Swiwka/Andrzej Bryl. Auf Rang drei fährt Carles Celma aus Spanien, navigiert von Jörn Pugmeister (Stuttgart) vor Rod Millen (Neuseeland) und seinem Copiloten Richard Kilsey (USA) (alle Porsche Cayenne).

Armin Schwarz resümierte am Etappenziel: "Wir haben heute früh vor dem Start in Erwartung der harten Sonderprüfung nochmal den Umgang mit der Seilwinde geübt und alle vielleicht nötigen Werkzeuge griffbereit im Cayenne verstaut. Wir wissen inzwischen blind, wie das alles geht und wo alles liegt. Aber dann wurde die Prüfung abgesagt. Im ersten Moment waren wir enttäuscht - ich glaube, unser Adrenalinspiegel und unser Ehrgeiz gingen zu dem Zeitpunkt schon ziemlich hoch. Die Etappe nach Tjumen war dann nicht sonderlich schnell, aber trotzdem anspruchsvoll: Flussüberquerungen auf improvisierten Brücken aus Baumstämmen, dazu viele Möglichkeiten, sich einen Reifenschaden einzufangen oder in ein tiefes Schlagloch zu fallen."

Nicht Neues gibt es auch vom Team ORC um Hans Baur und Rolf Blaess - beide setzten die Fahrt mit ihrem Mercedes ML350 ohne Probleme fort. "Wir freuen uns vor allem auf die Mongolei" heisst es aus dem Team. Von Tjumen geht es am 7. August für die Teams weiter in Richtung Südosten. Nach knapp über 600 Kilometern Navigationsfahrt wird als Ziel die Stadt Omsk erreicht. Armin Schwarz: "Wir sind dann rund 2.600 Kilometer östlich von Moskau auf ungefähr 73 Grad östlicher Länge. Ulaan Bataar liegt aber auf rund 107 Grad Ost. Wir haben also noch einen weiten, weiten Weg vor uns. Es ist ein grossartiges Abenteuer."

Artikel vom 07.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/Transsyberia/Porsche

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