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Transsyberia: Test für Porsche - bald auf der Dakar unterwegs?



Seit Tagen wartet alles auf die Mongolei - denn hier soll die eigentliche Transsyberia beginnen. Am heutigen Donnerstag erreicht die Rallytruppe den Ort Kosh Agash, für morgen ist dann der Grenzübertritt und die erste Etappe in der Mongolei geplant. Glaubt man den Aussagen des Veranstalters, dürfte es hier endlich interessant werden - denn bisher führte die Transsyberia zwar durch wunderschöne Landschaften, war aber im Endeffekt fast nicht mehr als eine Dauer-Überführung ohne motorsportlichen Anspruch.

Gespannt wartet die Offroad-Szene auf die ersten anspruchsvollen Sonderprüfungen - halten die Porsche Cayenne, was der Hersteller seit Tagen verkündet? Interessant dürfte vor allem der Vergleich mit den Konkurrenten Toyota Landcruiser, Mercedes G sowie den beiden Suzuki Grand Vitara werden - vor allen dieses Klientel ist für das harte Gelände geradezu geschaffen und könnte in der Mongolei seine Vorteile ausspielen.

Auf der anderen Seite heisst es "Daumen drücken" für die Porsche-Armada. Nicht, das Porsche uns für eine mediale Aufmunterung bestechen würde oder wir auf einmal an "Die Macht der SUV" glauben würden - vielmehr muss der geneigte Marathonrally-Fan immer im Hinterkopf behalten: Die Cayenne "Transsyberia" entsprechen faktisch einem FIA T2 Rallyraid-Fahrzeug, es fehlt einzig die Homologation.

Selbst bei Porsche ist es kein Geheimnis mehr, das laut über einen Einstieg in den FIA Marathonrally Worldcup bzw. die "Dakar" nachgedacht wird. "Ankommen und gewinnen, dem Kundensport Impulse geben und eine mögliche T2-Homologation des Cayenne – besonders für exotische Märkte – ins Auge fassen" bestätigt Rolf Frech, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug unumwunden gegenüber der Autozeitschrift "Auto, Motor und Sport".

Wie ein Einstieg aussehen könnte, will man noch nicht mitteilen. Doch Fakt ist, eine FIA-Homologation dürfte für die Stuttgarter eine Kleinigkeit sein und der Cayenne könnte als T2 (Seriennahe Kategorie) ein wahrlich ernstzunehmender Konkurrent werden. Denn welcher Hersteller bietet derzeit "ab Werk" ein vollwertiges FIA-Rallyraid-Fahrzeug an, das in Leistung und Performance eher einem T1 (Prototyp) Fahrzeug gleichzustellen ist.

Ein weiterer Vorteil der T2-Kategorie: Geschickt könnte Porsche in den Rallyraid-Motorsport einsteigen, ohne sich mit dem Familienmitglied Volkswagen in die Quere zu kommen. Volkswagen könnte ohne Druck aus dem eigenen Hause weiterhin den Dakar-Sieg mit den hochtechnisierten T1-Race-Touareg anpeilen, die Stuttgarter "Mutter" streckt ihre Arme in der seriennahen T2-Kategorie aus.

Die Transsyberia ist somit für Porsche nicht nur eine grossangelegte, internationale PR-Aktion, sondern hinter den Kulissen auch ein Test für einen Einstieg in den Rallyraid-Motorsport. Und das könnte für die Szene verdammt interessant werden.

Artikel vom 09.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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