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Transsyberia Ticker: Stimmung ist gut, Zeitstrafen revidiert





Es tut sich Positives auf der Transsyberia - Veranstalter Richard Schalber meint es in diesem Jahr wirklich ernst. Das bestätigen diverse Teams unabhängig voneinander. Interessant auch der Punkt "Zeitstrafen": "Uns ist das Problem bewusst und wir haben Zeitstrafen revidiert, bzw. die Vorgabezeiten verlängert. Sicher gibt es immer wieder Teilnehmer, die Zeiten gar nicht einhalten - aber viel schlimmer sind einige Fahrer, die völlig kopflos fahren und einfach nur Gas geben - auch in Dörfern. Das wollen wir mit allen Mitteln verhindern" berichtet Richard Schalber gegenüber marathonrally.com.

Allgemein ist die Stimmung gut, das Teilnehmerfeld lernt sich immer besser kennen. "Es ist kein Kindergeburtstag" berichtet Wolfgang Pasetti, "vor allem die Überführungen sind heftig. Manchmal hat man einen 50-jahre-alten Lkw vor sich und darf Kilometerlang nicht überholen. Es gibt hier viel Polizei mit Radarkontrollen, aber wenn man sich benimmt, ist die Polizei sehr freundlich. Am schönsten sind die Ortsdurchfahrten. Die Leute wissen hier alle über die Rally Bescheid, jubeln und winken am Strassenrand."

Auch die Organisation soll gut funktionieren - obwohl es gestern einen Zwischenfall gab, der Teile der Organisation inklusive Chef Richard Schalber nach hinten warf. "Einer der russischen Orga-Hubschrauber musste notlanden, dadurch sassen Teile der Orga erst fest und mussten dann mit Taxis und Bussen nachreisen. Daher gab es auch keine Ergebnisse" berichtet Schalber.

Auch das Verhältnis zwischen Porsche-Teams und Nicht-Porsche-Teams soll funktionieren. "Das ist ein gut organisierter Haufen" grinst Wolfgang Pasetti, "aber einige von den Fahrern haben irgendwas nicht verstanden. Die fahren hier, als wäre es der letzte Tag, es gibt jeden Tag einen unglaublichen Haufen Porsche-Schrott. Normalerweise würden die reihenweise ausfallen, aber die Mechaniker flicken die Cayenne jeden Tag wieder zusammen." Das bestätigt auch Schalber: "Wir mussten einige Porsche-Teams mehrfach ermahnen, langsam zu fahren. Einige denken, die Autos halten alles aus - das tun sie nicht. Andere kommen mit 20 Jahre alten Geländewagen, fahren easy und gelassen und haben am Ende fast die gleichen Zeiten."

Interessant ist das Verhältnis Offroad/Speed: "Im harten Gelände sind klar die Nicht-Porsche im Vorteil. Wir waren vorgestern nur auf Platz 10, weil sich einige Porsche total in und vor den Schlammlöchern verkeilt hatten. Über eine Stunde haben wir nur gewartet, dort wo die kämpften, sind wir dann easy durch. War ein wenig wie Breslau, wenn man da mit Gewalt durchwill, geht eben nichts. Auf den schnellen Strecken fahren uns die Porsche um die Ohren, da haben wir kaum Chancen. Aber wir warten ab, das echte Gelände kommt ja erst in der Mongolei" ergänzt Pasetti.

Weitere Splitter aus dem Camp/Hotel: Fast alle Teilnehmer hatten Probleme mit verstopften Kühlern und dadurch resultierender Hitze. Einen Suzuki kostete das eine Zylinderkopfdichtung, auch bei den Porsche gab es Probleme. "An den Tankstellen und Waschanlagen entlang der Überführung bildeten sich immer wieder Schlangen, man war nur am waschen" berichtet ein Teilnehmer.

Gute Nachricht: Durch die Absage der Strecke (wurde u.A. von Medical Klaus Spörl empfohlen, er soll selbst nur zwei Kilometer weit gekommen sein) hat sich die Regenfront, die den Rallytross bisher begleitete ersteinmal verzogen. "Wir hoffen, das das Wetter jetzt besser wird" meint Richard Schalber, "morgen kommt eine schnelle, staubige Etappe, wenn es regnet, ist die wie Seife und wird gefährlich."

Artikel vom 14.07.2008, Artikel: Redaktion/hs

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