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 | Transsyberia Weblog: Armin Schwarz und Andreas Schulz nach Etappe 7 |

 |  | | Auf der siebten Etappe der Transsyberia Rallye überführten wir die Porsche Cayenne S Transsyberia von Novosibirsk nach Kosh Agash. Die geplante Sonderprüfung fiel aus, weil nach dem gestrigen Unfall von Antonio Tognana nur noch ein Rettungswagen für alle zur Verfügung stand.
Wir sind jetzt also an der westlichen Grenze der Mongolei angekommen. Morgen werden wir die Grenze überschreiten. Das dauert erfahrungsgemäss lange, deshalb ist wieder lediglich eine Transportetappe geplant. Die Prüfungen werden dann ab übermorgen länger und vor allem von der Navigation her wesentlich schwieriger. Ausserdem erinnere ich mich aus dem letzten Jahr an sehr schweres Gelände und etliche ziemlich hinterlistige Wasserdurchfahrten.
Egal, Andi und ich sind optimistisch. Nach unserem Zeitverlust auf der ersten Prüfung hatte Andi kalkuliert, dass wir im besten Fall mit einer halben Stunde Rückstand auf den Führenden in die Mongolei einfahren sollten. Unser Rückstand beträgt 26.35 Minuten. Wir liegen also im Plan.
Ansonsten kommen Andi und ich aus dem Staunen nicht raus: Die Entfernungen sind scheins unendlich, das Land ist riesig und wunderschön. Die Menschen sind sehr, sehr freundlich zu uns und beeindrucken uns immer wieder mit ihrem Stolz.
Ich hoffe, Ihnen morgen gute Nachrichten von der achten Etappe bringen zu können.
Bis dahin, herzlich,
Ihr Armin Schwarz
Artikel vom 16.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Armin Schwarz
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