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Transsyberia Weblog: Joe & Vito "embedded for marathonrally.com" 2




Sie nennen sich "Joe und Vito", heissen im bürgerlichen Leben Panos Meyer und Birger Veit und starten mit einem Land Rover Defender 90 auf der Transsyberia. In ihrem Weblog [ www.joevito.de ] und auf marathonrally.com berichten beide exklusiv über das, was Sie auf der Transsyberia erleben - und was man sonst nicht erfährt. Hier die neuesten Infos der beiden, die uns am Montag Nachmittag (14. Juli) erreichten.

Pit Stop für Joe und Vito - Bremsenprobleme

Unser bereits erwähntes Bremsenproblem wurde gegen Abend immer gravierender. Die rote Warnlampe hat entnervt aufgegeben zu blinken und dachte bei ihrem absterben "Ach, die beiden Trottel merken eh nicht, dass es ein dringendes Problem ist, was blinke ich mir den ganzen Tag einen Wolf!". Wir mussten etwas unternehmen, die Schleifgeräusche wurden zunehmend lauter und störten massiv beim Musik hören.

Am Abend an der Hotelbar, kurz bevor Armin ins Bett ging und wir die zweite Runde Bier bestellten, erzählten wir einem der sich auskennt von unserem Problem. Er erklärte uns wie man die Bremse auseinander baut und gab uns den Tip, dringend zu prüfen was kaputt ist. Es sind schliesslich noch einige 1000 Kilometer. Kurz bevor Vito und ich uns gute Nacht sagten, machten wir folgenden Plan: Wenn es am Morgen trocken ist, machen wir es selbst, wenn es regnet fahren wir in eine Werkstatt und lassen es machen. Es war trocken und wir fuhren in eine Werkstatt. Nein, nein, nicht so schnell. Wir haben es tatsächlich geschafft. Bremsklötze ausbauen ist voll easy.

Also, wenn man das richtige Werkzeug hat, dies mussten wir uns ausgerechnet von einer Frau erklären lassen, die uns dann auch noch zu allem Überfluss ihr Werkzeug lieh. Es war Ute Beier vom Team "Teambuctou". Wir haben grossen Respekt vor Ute und haben uns gern von ihr helfen lasse, Ute hat es echt drauf.

Das Ende vom Lied, die Bremsklötze waren blank, aber so was von. Wir haben daraus gelernt, dass man nach einer Offroadfahrt immer alles schön sauber machen muss, sonst leidet die Bremse massiv unter dem Schlamm und Dreck. Wir fanden den Defender mit Schlamm drauf aber irgendwie männlicher und wunderten uns deshalb wenig, warum die anderen Autos am Abend immer frisch geduscht und frisiert waren.

Da wir keine Ersatzklötze dabei hatten, mussten wir zum LandRover Händler fahren. Das Problem, wir konnten nicht an den Start gehen und bekommen deswegen heute masssive Zeitstrafen. Irgendwas um die 600 Minuten. Egal. In der Mongolei wird der Kampf gewonnen.

Beim Händler bekamm unser Baby dann erst eine Dusche, eine Wagenwäsche, davor noch bewundernde Blicke von anwesenden Automechanikern und schliesslich wurden alle Bremsen komplett erneuert. Jetzt bremst er wieder, macht keine Geräusche und die rote genervte Warnlampe schläft in aller Seelenruhe.

Geschafft, Ekatarienburg

Wir haben sie endlich hinter uns, die längste Etappe der diesjährigen Transsyberia 2008. Ganze 968 Kilometer Strecke in 15 Stunden waren zu bewältigen. Dazwischen eine kurze Sonderprüfung. Es mussten 10 Kilometer Schotterpiste absolviert werden. Die Verluste hielten sich diesmal in Grenzen. Das japanische Team hat Getriebeprobleme und kann nur noch im 6. Gang fahren. Eines der polnischen Teams ist bereits am morgen komplett ausgefallen (der weisse Cayenne), die Polen mit dem schwarzen Cayenne sind noch im Rennen, sind aber jeden Abend Abend sehr sehr lang beim Service.

Was die Jungs dort leisten, verdient die höchste Anerkennung. Sie arbeiten teilweise 24 Stunden durch und müssen nach dem Service noch sich und den Servicetruck zum nächsten Etappenziel bewegen. Unvorstellbar, welche körperliche und physische Belastung diese Mechaniker aushalten müssen. Am Abend dann das übliche Bild auf dem Parkplatz.

Artikel vom 14.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/JoeVito

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