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Transsyberia: "Wir vier sind ein herrliches Team" - die Suzuki-Damen



Alexandra Hahn vom Team Suzuki/Maxi, 28-jährige Offiziersanwärterin aus Linsenhofen, hat die Aufgabe, ihre Pilotin Melina Frey, 26 Jahre aus Kapstadt, von Moskau nach Ulaanbaatar zu navigieren. Beide geben bei der Transsyberia Rally ihre Rally-Premiere. Am Ruhetag ziehen sie Bilanz:

Habt ihr euch mit einem speziellen Training vorbereitet, euren Suzuki Grand Vitara getestet?

Hahn: Ich habe an einem Suzuki-Offroad-Camp in Spanien teilgenommen und sehr nützliche Tipps und Tricks mitgenommen.

Frey: Unser Auto haben wir bei der Anreise zum Transsyberia-Start kennen gelernt und uns ein wenig aneinander gewöhnt.

Eine Woche läuft die Transsyberia Rally 2008. Wie geht es euch?

Hahn: Bis dato haben wir alles gut gemeistert. Körperlich habe ich keine Probleme, aber anstrengend ist es schon. Fahren, Navigieren, Schrauben, GPS-Daten für nächste Etappe eingeben. Die grosse Herausforderung ist, alles unter einen Hut zu bringen. Wir sind meistens die Letzten beim Abendessen, da schaut man neidisch, wenn die Anderen bereits geduscht sind und etwas Frisches angezogen haben. Das sind einfach unterschiedliche Bedingungen, die bei den Teams herrschen.

Ihr liegt nach über 5.000 Kilometern und sechs Wertungsprüfungen auf dem 16. Rang mit knapp 5 Stunden Rückstand auf die Führenden vom Team Middle East, die langjährige Rally-Erfahrung mitbringen und ein eingespieltes Pilotenpaar sind. Wie klappt denn bei euch die Verständigung während der Sonderprüfungen?

Hahn: Die Kommunikation zwischen uns klappt gut. Wir haben von Beginn an aber gegenseitiges Vertrauen gehabt. Ich bin stolz auf uns, wir machen es gut, darüber bin ich glücklich. Ich merke, dass ich an den Aufgaben, aber auch an Problemen, wachse.

Was war bisher das Anstrengendste für euch?

Hahn: Die erste Etappe. Nicht direkt die Wertungsprüfung. Die war gut. Ein Nehmen und Geben, mal haben wir jemanden herausgezogen aus dem Schlamm, dann musste uns wieder geholfen werden. Das Schlimme war das Reparieren im Regen danach in Wladimir.

Ihr hattet in Russland einige kleine, knifflige Sachen am Auto zu erledigen. Eure Kollegen Andreas Karmer und Kurt Ettenberger vom Team Suzuki/Spox.com zeigten vollen Einsatz auch an eurem Wagen. War das im Vorfeld so ausgemacht?

Hahn: Ja, wir alle zusammen sind das Suzuki-Team. Wir verstehen uns gut, auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt. Ein herrliches Team, wir vier. Dass die zwei Jungs dabei sind, ist ein Sicherheitsnetz für uns. Die beiden haben uns schon viel beigebracht.

Frey: Das musste so ein. Ich fahre gerne Auto. Aber ich verstehe nichts von Autos.

Gestern die Grenzüberfahrt, heute der Ruhetag, den sich alle verdient haben. Das Camp oberhalb von Ölgy bietet eine eindrucksvolle Kulisse. Gefällt euch das?

Frey: Ich bin froh, jetzt hier in der Mongolei, in der Weite zu sein. Das war auch bei der letzten Etappe in Russland schon so. Die Stadt war mir zu hektisch. Hier fühle ich mich wohler.

Hahn: Freundliche Menschen sind hier unterwegs, vor allem seit dem Altaigebirge, das Winken, Begrüssen und Lachen tut gut. Es ist schon etwas Aussergewöhnliches, was wir hier erleben.

Welches Ziel habt ihr für den zweiten Teil der Rally?

Hahn: Mein Ziel lautet: Bitte lass uns ankommen! Ich will wirklich ankommen. Gerade im Moment habe ich ein wenig Bammel, ob das klappt. Unser Service-Truck ist weg. Wir haben genau noch zwei Reifen zum Wechseln, Wasser zum Nachfüllen. Motoröl können wir notfalls noch bei jemandem kaufen. Also passieren darf uns nichts mehr.

Frey: Die letzten drei Tage waren echt gut, das lief wie geschmiert. Wir sind da durchgefetzt. Wir haben überholt, haben uns nicht verfahren. Super. Und so werden wir das auch weiter halten!

Hahn: Ja, ich weiss, ich tendiere immer dazu, mich eher zu unterschätzen und dann zu freuen, wenn etwas besser klappt. Das lege ich jetzt ab, wir können das. Ich vertraue auf den Instinkt und die Intuition. Und auf die Hoffnung. Denn etwas Glück muss man immer haben.

Artikel vom 21.07.2008, Artikel: Redaktion/hs/Rebel Media

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