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Transsyberia: Zeitstrafenhagel und schwierige Überführungen



Wie im Vorjahr scheinen die langen Überführungen vor allem wieder ein Problem für die langsameren Teilnehmer - sprich "Nicht-Porsche" zu sein. "Vor allem die Teams mit den leistungsschwächeren Fahrzeugen können kaum dranbleiben. Das Problem: Es gibt auch Zeitstrafen für die Überführungsetappen. Da die angepeilte Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Überführungen kaum zu halten ist, rasen viele wieder entgegen allen Beschwörungen. Wenn nur eine Kleinigkeit passiert, z.B. ein platter Reifen, ist die Zeit futsch und es droht eine Zeitstrafe" heisst es vom einem Privatier.

Ein anderer Teilnehmer ergänzt: "Veranstalter Schalber hat gestern die Fahrer im Briefing nochmals angewiesen, nicht so zu rasen. Komischerweise scheint es Zeitstrafen zu geben, wenn man sich an die Regeln hält - aber keine Zeitstrafen, wenn man entgegen aller Vorschriften mit 180 km/h durch die Ortschaften rast. Ist schon ein wenig komisch. Es gibt jeden Abend sehr hitzige Disskussionen bzgl. der Zeitmessung und des Reglements, z.B. für was gibt es welche Zeitstrafen usw."

Das Resultat: Bis auf drei Teilnehmer (Baier, Pasetti, Risovic) sind alle "Nicht-Porsche" mit einer Zeitstrafe belegt worden. Von den 25 teilnehmenden Porsche haben nur sechs eine Zeitstrafe bekommen, 5 von ihnen, weil sie schwer beschädigt sind und Reparaturen länger dauerten bzw. weil es sich um "fliegende Servicefahrzeuge" handelt.

"Was uns am meisten verwundert: In den Stages kommen wir sehr gut voran. Heute (Sonntag) waren es aber nur ca. 10 Kilometer Stage auf 1000 Kilometer Strecke. Wenn dann die Überführung das gute Ergebnis der Stage verhagelt, haben wir keine Chance. Dann haben wir bis zur Mongolei soviel Zeitstrafe eingesammelt, das wir jeden Tag den 1. Platz machen könnten und es doch nicht mehr schaffen."

Keine grossen Chancen mehr hat auch der Österreicher Christof Danner, der heute halbwegs "aussetzen" musste, um den Getriebeschaden seines Puch/Mercedes G320 zu reparieren. "Wir sind aber wieder dabei und das ist, was zählt" berichtet Danner am Abend. Auch das erste prominente Porsche-Team hat es erwischt: Lucasz Komornicki und Rafal Marton aus Polen verloren nach Reparaturen soviel Zeit, das ihnen 10 Stunden Zeitstrafe aufgebrummt wurde.

Artikel vom 13.07.2008, Artikel: Redaktion/hs

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