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 Tuareg Rally: Amateur-Wüstenrally Auftakt mit 200 Teams aus 20 Nationen.
Nach den Verschiebungen der deutschen "Libya Rally Raid" und belgischen "Libya Rally" ist die "Tuareg Rally" in Marokko aufgerückt und stellt in diesem Jahr vom 27. März bis 04. April den Auftakt bei den deutschen Amateur-Wüstenrallys. 20 Nationen und knapp 200 Fahrzeuge in Wertung haben in diesem Jahr genannt. 2500 Kilometer - davon rund 500 Kilometer Dünen - stehen auf dem Programm.
Veranstalter Autenrieth nimmt es gleich vorweg: "Die politische Situation in Marokko unterscheidet sich deutlich von der anderer Staaten in Nord Afrika. Wir als auch zahlreiche seriöse Kenner der Situation erwarten keine Veränderung. Aus diesem Grund wird die Tuareg Rally wie geplant stattfinden."
Sowohl für die Motorräder als auch die Pkw gibt es jeweils zwei Klassen: Profis und Amateure. Während die Profis teils härtere Strecken fahren und eher der Blick auf die Uhr wichtig ist, steht bei den Amateuren die Navigation und weniger der Speed im Vordergrund.
In der Motorrad Profiklasse ist die Rolle des Favoriten offen. Thorsten Kaiser, bereits mehrfacher Sieger der Tuareg, gibt sich vor dem Start bescheiden und verweist auf sein derzeitiges Trainingsmanko. Ob Martin Fontyn als Teamchef des "Teams EAO" seinen kontinuierlich gebuchten zweiten und dritten Podiumsplatz der letzten Jahre zum Sieg ausbaut ist nicht auszuschliessen. Doch es wird definitiv eng.
Das "Team Brown" aus Grossbritannien, das mit Mike Tomkinson den Sieger der letztjährigen Rally stellte, ist erneut mit zahlreichen erfahrenen Startern vertreten. "Rally Raid Sweden" geht mit dem grössten Team an den Start. Zahlreiche Fahrer konnten sich hier schon im letzten Jahr in den vorderen Plätzen behaupten.
In der Motorrad Amateurklasse wird im Vorfeld der Wettbewerbsgedanke nicht so gross in den Vordergrund gestellt. Hier wird vor allen erfahrenen Teilnehmern wie etwa Thomas Stricker oder Raffele Bacchi aus Italien eine gute Chance auf Platzierungen zugeschrieben.
Bei den Pkw haben in diesem Jahr 50 Fahrzeuge genannt. Christoph Danner, der langjährige Profi-Sieger der Tuareg Rally, hat dieses Jahr mit massiver Konkurrenz zu kämpfen. Mit "Rally Raid International" und dem "McRae Team" gehen zwei von der Dakar bekannte Teams an den Start. Doch damit nicht genug. Das deutsch-französische Team um Malte Asmus (Maltec) kommt mit fünf Fahrzeugen und grosser Erfahrung bei europäischen Rallys, aus Polen geht das "Land Servis Team" an den Start.
Eine besondere Premiere gibt es auch für die GORM-Youngster Markus Walcher (Porsche Cayenne) und marathonrally.com Pilot Jan Holtz (Mitsubishi Pajero). In Marokko sind beide allerdings keine Kokurrenten: Zusammen bestreiten sie im Porsche Cayenne der Walchers die Rally, Dakar-Spezi Gerhard Walcher wird mit seinem Dakar-Unimog den Service stellen. Für beide ist es die erste Erfahrung im Sand.
Bei den Geländewagen-Amateuren ist das vertraute Bild der begeisterten Wüstenfahrer in günstigen Wettbewerbsfahrzeugen unverändert. Das Vater-Sohn Gespann Dominique und Reiner Kleer oder Fabrice Della Barbera mit Beifahrerin Karine Simechalle werden neben sportlichem Wettbewerb sicherlich auch zur guten Kameradschaft auf der Tuareg Rally beitragen.
Das bewährte Organisationsteam der Rally sichert die Teilnehmer während der Veranstaltung mit bis zu neun versteckten und offiziellen Durchgangskontrollen ab. Sechs Medical-Teams unter der Obhut von Dr. Oliver Zorn, unterstützt durch den ORMS Rettungsdienst, gewährleisten schnelle Zugriffszeiten und eine gute Versorgung. Zwei MAN KAT Berge-Trucks und mehrere Pickup sichern die Rally zusätzlich ab.
Alle Informationen, Startlisten und Ergebnisse finden Sie auf der offiziellen Webseite [ www.tuareg-rallye.com ].
2011/02/28 | 08:45 CET | ARTICLE: MR/SY/AUTENRIETH


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