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UAE Desert Challenge: Gelungenes Wüstendebut für Matzker-Benziner





Es war still geworden um den deutschen Landrover- und Rallyexperten Matzker, der zuletzt auf der Dakar 2005 für wirkliches Aufsehen sorgte. Damals startete ein kurzer Landrover Defender, eingesetzt von dem Norweger Ivan Reedtz-Thott, auf der legendären Wüstenrally - und erreichte bravourös das Ziel. Geplant war der Defender-Einsatz des Norwegers allerdings nicht, vielmehr verhalf ein unglücklicher Umstand den Kölnern zu einem Neukunden und Reedtz-Thott zu seinem Dakar Finish: Sein aufwändig aufgebauter "Rally-Volvo", der bei bisher zwei Dakar-Starts nie das Ziel erreichte, wurde bei einem Unfall auf der Anreise nach Barcelona zerstört. Matzker konnte kurzfristig mit einem Ersatzfahrzeug aushelfen.

Auf der Baja Spain 2007 dann das "Comeback": Gemeinsam mit Beifahrer Coen Terhorst trat Amadeus Matzker mit einem neu entwickelten Rally-Defender MD5R an, befeuert von einem knapp 250 PS starken V8-Benziner. Von Platz 59 im Prolog kämpfte sich das Team kontinuierlich auf Platz 28 in der Gesamtwertung und Platz 14 in der Klassenwertung nach vorne. Top-Gegner u.A. in Spanien: Mitsubishi, X-Raid BMW und Nissan Dessoude.

Die UAE Desert Challenge in Dubai war nun der zweite Einsatz des neuen Benziner-Landrovers - und der Erste im Wüstensand. Entscheidend für die Kölner war die Frage, ob das Fahrzeugkonzept auch tatsächlich gegenüber dem bisher eingesetzten und bewährten T1 Diesel Rally-Defender MD4R Vorteile zeigt - schliesslich möchte man "das Produkt", bzw. die Leistungsfähigkeit auch verkaufen können. Pilotiert wurde der Benziner in Dubai und Abu Dhabi erneut von Teamchef Amadeus Matzker, ihm zur Seite sass diesmal der Australier Lee Palmer.

Für eine optimale Abstimmung des ebenfalls neu entwickelten Pneumatik Fahrwerks von Partner "HT Suspension" wurde im Vorfeld der Rally drei Tage lang intensiv vor Ort getestet. Bereits hier zeigte sich, dass die erreichbare Durchschnittsgeschwindigkeit des MD5R sehr hoch ist. Im Prolog konnte sich das Duo Matzker/Palmer schliesslich kurz hinter den neun Werksfahrzeugen auf Platz 12 positionieren - damit ist die Kernfrage nach der Konkurrenzfähigkeit des Defender MD5R für die Kölner positiv beantwortet.

Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail - und Details waren es dann auch, die auf den ersten vier Etappen immer wieder für kleinere oder grössere Probleme sorgten. Doch im Team liess man sich nicht entmutigen, teils bis tief in die Nacht wurde jeweils nach den Etappen geschraubt, um den Defender wieder für die nächste Etappe startklar zu machen. Zugute kam den Kölnern dabei die Tatsache, das es bei der UAE Desert Challenge keine wechselnden Camps, sondern ein statisches Camp in der Wüste Abu Dhabis gibt - das schenkte zusätzliche Zeit.

Die Mühen sollten belohnt werden - am letzten Rallytag konnte der Benziner-Defender an das gute Ergebnis des Prologes anknüpfen. Matzker und Palmer beendeten die einzelnen Wertungsprüfungen des Tages jeweils mit dem 11. und 12. Platz, in der Gesamtwertung reichte es schliesslich für Platz 19 - trotz aller Rückschläge und dadurch gesammelten Zeitstrafen.
"Das Ergebnis ist umso erfreulicher, da diverse hochkarätige Teilnehmer ausfielen" heisst es aus dem Team, "von den gestarteten Mitsubishi und BMW erreichte jeweils nur ein Fahrzeug das Finish und diverse Fahrer mussten wegen der enormen Hitze pausieren oder aufgeben."

Die Bilanz bei Matzker sieht gut aus - bislang konnte jede Rally in Wertung beendet werden. Und das motiviert für die Zukunft: "Für 2007 haben wir drei Starts eingeplant. Wenn alles klappt, sind wir auf der Transiberico Rally, der Baja Spain und erneut auf der UAE Desert Challenge vertreten" berichtet Teamchef Amadeus Matzker. Weitere Infos über Team, Technik und Rallyeinsätze der Kölner finden Sie auf deren offizieller Webseite [ www.matzker.de ].

Artikel vom 09.11.2007, Artikel: marathonrally.com/hs, Fotos: Kloubert








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