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UAE Desert Challenge: Volkswagen mit zwei Race Touareg in Dubai





69 Tage vor dem Start der Dakar Rally 2008 stellt die UAE Desert Challenge (28. Oktober bis 2. November) nicht nur das traditionelle "Warm-up" für den Wüsten-Klassiker im Januar dar, sondern gibt dem Wolfsburger VW-Team gleichzeitig die Chance, zum zweiten Mal nach 2005 den FIA Marathonrally Worldcup zu gewinnen. Passend dazu erlebt der Race Touareg ein Jubiläum: Für den von einem 280 PS starken 2,5-Liter-TDI-Dieselmotor angetriebenen Race Touareg markiert das Weltcup-Finale den 20. Wettbewerbseinsatz. Seit dem Debüt bei der Dakar 2004 erzielte der Prototyp bereits sieben Gesamtsiege, 22 Podiumsplätze und 60 Etappensiege.

Volkswagen schickt zwei Race Touareg für die Weltcup-Spitzenreiter Carlos Sainz/Michel Périn (Spanien/Frankreich) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/ Deutschland) ins Rennen. In der scheinbar unendlichen Sandwüste im Hinterland von Dubai und Abu Dhabi treffen sie auch auf das Mitsubishi-Werksteam, das mit den französischen Piloten Luc Alphand und Stéphane Peterhansel sowie Nani Roma (Spanien) antritt. Auch das X-Raid-Team ist mit zwei BMW für Bruno Saby (Spanien) und Nasser Al-Attiyah (Qatar) vertreten.

"Nicht zuletzt durch den Wettbewerb mit unseren stärksten Konkurrenten bietet die UAE Desert Challenge die letzte Standortbestimmung vor dem Start der Dakar", erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Beide Race Touareg entsprechen der technischen Spezifikation, die wir für die Dakar festgelegt haben. Eine erfolgreiche Rally in Dubai wäre der optimale Abschluss unserer langen Vorbereitungen auf die Dakar."

Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz kann das Saisonfinale zum FIA Marathonrally Worldcup kaum erwarten. Denn nach einem Sieg bei der Rallye Transibérico und Rang zwei bei der Rally Marokko führt der Spanier zusammen mit seinem Copiloten Michel Périn den Weltcup mit sechs Punkten Vorsprung an. "Wir möchten natürlich einen weiteren Sieg für Volkswagen einfahren und damit die Meisterschaft gewinnen", erklärt Sainz, der mit einem ersten oder zweiten Rang den Titel in jedem Fall sicher hätte. "Darüber hinaus haben wir bei der UAE Desert Challenge die Möglichkeit, ein letztes Mal die Dakar-Version unseres Race Touareg im Wettbewerb zu erproben."

Nach seinem Sieg bei der Marokko Rally im September freut sich auch Volkswagen Werkspilot Giniel de Villiers auf den Einsatz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. "Die Marokko Rally lief einfach super für uns, das Handling des Race Touareg im tiefen Sand war beeindruckend und die Zusammenarbeit mit meinem Beifahrer Dirk von Zitzewitz klappte perfekt", erklärt der Südafrikaner. "Bei der UAE Desert Challenge treffen wir auf starke Gegner. Ich bin gespannt, wo wir im Vergleich zur direkten Konkurrenz stehen."

Copilot Dirk von Zitzewitz ergänzt: "Vor allem die extreme Hitze mit 40 Grad Celsius und mehr stellt uns vor eine echte Herausforderung. Wir trainieren in der Sauna für die hohen Temperaturen, die uns bei der Rally erwarten." Von der Navigation her ähnelt die UAE Desert Challenge jedoch kaum der Dakar. "Anders als bei der Dakar gibt es hier viele sichtbare Wegpunkte, die wir mit GPS-Geräten ansteuern können", erklärt der Deutsche, der nach einer Teilnahme auf dem Motorrad und einem Start im Auto nun zum dritten Mal den Wüsten-Klassiker bestreitet. "Damit ist diese Rally für den Beifahrer kein Navigations-Training für die Dakar, bei der man sich vor allem mit Hilfe eines Roadbooks zu Recht finden muss."

Wie in den Vorjahren wird an vier Abenden ein Biwak bei Moreeb, rund 350 Kilometer von Dubai und Abu Dhabi entfernt, angesteuert. "In den extrem hohen Sanddünen um Moreeb ist die Startposition für die nächste Etappe sehr wichtig", erklärt Michel Périn, Copilot von Volkswagen Werksfahrer Carlos Sainz. "Denn die später startenden Teams haben es leichter, da sie den Spuren der ersten Fahrzeuge folgen können. Die weichen Sanddünen erlauben zudem keine Fehler. Wenn man einmal länger feststeckt, verliert man Zeit, die man im Lauf der Veranstaltung nur schwer wieder aufholen kann."

Die UAE Desert Challenge führt über fünf Etappen und 1500 gezeitete Kilometer durch das Wüstengebiet südlich von Dubai und Abu Dhabi. Die Veranstaltung beginnt am Nachmittag des 28. Oktober mit einer kurzen "Superspecial"-Prüfung bei Dubai. Am folgenden Tag fahren die Volkswagen Werkspiloten und ihre Konkurrenten vom Startort Abu Dhabi ins Wüsten-Biwak nach Moreeb. Von dort aus werden drei Schleifen um Moreeb absolviert, bevor die Teams am Freitag, 2. November, zu einer 287 Kilometer langen Abschluss-Etappe von Moreeb nach Dubai aufbrechen, wo Sieger und Weltcup-Gewinner am Nachmittag im Ziel erwartet werden.

Artikel vom 25.10.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/VW Presse








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