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US-Offroad-Offensive für Nissan auf der Chicago Auto Show




Die Chicago Auto Show (9. - 18. Februar) ist Bühne für den Modelljahrgang 2008 der populären Nissan US-Baureihen Titan, Pathfinder und Armada. Am oberen Ende der Modellpalette für den amerikanischen Markt angesiedelt, stehen die drei Modelle für hohe Einsatzfreude auch unter extremen Bedingungen und - in Bezug auf die beiden SUV - für extrem variable Innenräume mit Platz für sieben bis acht Personen.

Sowohl der grosse Pickup Titan als auch die Sport-Utility-Typen erhielten ein dezentes Make-up der Aussenhaut, eine weiter angereicherte Grundausstattung und eine Reihe neuer Technik-Features. Die Angebotspalette des Nissan Titan wird um eine Version mit verlängertem Radstand ergänzt, der dem Pickup zu einer maximal 2,43 Meter langen Ladefläche verhilft. Die Pathfinder-Baureihe erhält nach 22 Jahren Marktpräsenz in den USA erstmals einen V8-Motor spendiert.

Der 5,6-Liter entspricht weitgehend dem auch im Titan und Armada installierten "Endurance"-Triebwerk und entwickelt ein maximales Drehmoment von 515 Nm. Er ergänzt das weiterhin angebotene 4,0-Liter-V6-Aggregat aus der renommierten VQ-Serie. Der neue Jahrgang des achtsitzigen Nissan Armada kommt ebenfalls mit aufgefrischtem Design, noch hochwertigerer Ausstattung und einer elektrisch umklappbaren dritten Sitzbank (optional für die LE-Versionen).

Das Trio basiert auf der robusten F-Alpha-Plattform von Nissan mit separatem Leiterrahmenchassis und wird von Nissan in Nordamerika produziert. Die Neu-Editionen stehen ab Frühjahr in den Showrooms der US-Händler.

Das Titan-Angebot ist extrem breit gefächert: Neben vier Ausstattungsstufen (XE, SE, PRO-4X und LE) offeriert Nissan zwei Aufbautypen (King Cab und Crew Cab), vier verschieden lange Ladeflächen, 4x2- und 4x4-Versionen sowie eine (aufpreisfreie) Variante, die mit dem Biokraftstoff E85 (Bio-Ethanol) betrieben werden kann. Die neue Version mit um fast 50 Zentimeter verlängertem Radstand hat mit 2,13 Meter (Crew Cab) und 2,43 Meter (King Cab) die längsten Ladeflächen aller aktuellen Full-Size-Pickups. Dazu kommt mit 140 Litern auch der grösste Benzintank.

Die neue PRO-4X-Version des Titan wendet sich an die Offroad-Fans unter den Pickup-Kunden: Mit speziellen Stossdämpfern der Marke Rancho, einer kürzeren Achsübersetzung (3,357:1), zwei zusätzlichen Schutzschilden für die Ölwanne und das Verteilergetriebe sowie einem elektronischen Sperrdifferenzial ist der Titan PRO-4X bestens für Exkursionen ins Offroad-Revier gerüstet. Innen erhält er unter anderem Instrumente mit weissen Skalen sowie Ledersitze mit rot abgesetzten Steppnähten.

Von aussen ist der Titan-Jahrgang 2008 an einer modifizierten Frontpartie mit leicht zugespitzten Scheinwerfergehäusen und neuen 18 Zoll-Leichtmetallfelgen mit All-Terrain-Reifen zu erkennen. Beim rustikalen PRO-4X-Modell sind der (sonst verchromte) Grill und die Stossfänger in Wagenfarbe lackiert.

Zu den Annehmlichkeiten im Interieur zählen eine drahtlose Bluetooth-Telefonanlage, eine beheizbare vordere Ledersitzbank, eine neu aufgeteilte Mittelkonsole und ein grösseres Display (8 statt 7 Zoll) für das Navigationssystem. Optimaler Klang kommt aus einer 350-Watt-Anlage von Rockford Fosgate mit zusammen zehn Lautsprechern.

Zu den Besonderheiten des Titan in King Cab-Ausführung gehören die im Winkel von 168 Grad gegenläufig aufschwingenden hinteren Türen. Nissan bietet den Pickup sowohl als Sechs- wie Fünfsitzer an - je nach Gusto gibt es zwei vordere Einzelsitze ("Captain Chairs") oder eine durchgehende Sitzbank.

Der Titan basiert auf der robusten F-Alpha-Plattform von Nissan und wird von einem 5,6-Liter-V8 mit 317 PS und 522 Nm Drehmoment angetrieben. Eine Fünfstufen-Automatik leitet die titanischen Kräfte je nach gewählter Version nur auf die Hinter- oder auf beide Achsen weiter. Ein entsprechend ausgerüsteter Titan King Cab kann bis zu 4,3 Tonnen Last ins Schlepptau nehmen.

Mit 5,25 Meter Länge zählt der Armada auf dem amerikanischen Markt bereits zu den stattlichen SUV. Der grössere Bruder des 4,89 Meter langen Pathfinder hat Platz für bis zu acht Passagiere und wird gemeinsam mit dem Titan im Nissan-Werk Canton (US-Bundesstaat Mississippi) gebaut.

Das Exterieur des 2008er Armada erhielt eine neue Frontpartie mit modifizierten Scheinwerfern und Nebellampen, eine einteilige Dachreling, eine modifizierte Heckpartie und 20-Zoll-Felgen mit Michelin-Reifen (für die LE-Variante). Analog zum Titan sorgen auch hier die neuen Farbtöne Desert Stone und Timberline für optische Abwechslung.

Innen bietet der Armada (optional im LE-Modell) eine elektrisch im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbare dritte Sitzbank. Dazu kommen neue Farben und Stoffe, eine geänderte Schaltkulisse für den Automatikwählhebel, Holzapplikationen und ein beheiztes Lenkrad (beides für LE), ein abschliessbares Handschuhfach sowie neu gezeichnete Instrumente. Eine typische Spezialität von Armada (und Titan) ist die über die gesamte Länge des Innenraums gezogene Dachkonsole mit insgesamt sechs Leseleuchten und zahlreichen Staufächern; dazu kommen Kopf-Airbags für alle drei Sitzreihen.

Neue Technikdetails umfassen den "intelligenten Schlüssel" sowie ein Bose-Sound-System mit 9,3 Gigabyte Musik-Box-Festplatte und Lautsprechern bis auf Höhe der dritten Sitzreihe. Aber auch eine Bluetooth-Schnittstelle, ein verbessertes Navigationssystem mit Verkehrsinformationen in Echtzeit und ein 8-Zoll-Monitor für das optionale DVD-Entertainment-Paket zählen zu den Modelljahresneuheiten.

Auch den Armada bietet Nissan sowohl mit 4x2- als auch 4x4-Antrieb, dazu haben Kunden die Alternative zwischen den Ausstattungslinien SE und LE. Genau wie im Titan kommt die Kraft in Gestalt des 317 PS starken 5,6-Liter-V8; 90 Prozent seines maximalen Drehmoments von 522 Nm sind schon unterhalb von 2.500 Umdrehungen abrufbar. Die Anhängelast von 4,1 Tonnen ist die beste in der Klasse - um sie auch voll auszunutzen, bedarf es jedoch des optionalen "Tow Packets", das unter anderen eine kürzere Achsübersetzung, stärker dimensionierte Kühler und Batterien sowie eine Niveauregulierung für die Hinterachse umfasst. Wie im Titan kann der Fahrer auch im Armada auf den Betrieb mit umweltfreundlichem E85 (Mix aus 15 Prozent erneuerbarem Ethanol und 85 Prozent Benzin) umschalten.

"Das Modelljahr 2008 begann für Nissan mit der Vorstellung des Altima Coupé und des neuen Crossover-SUV Rogue bereits mehr als vielversprechend", sagt Larry Dominique, Vize Präsident Produktplanung, Nissan Nordamerika Inc. "Mit den Neuauflagen von Titan, Pathfinder und Armada haben Besucher der Chicago Auto Show nun fünf gute Gründe, den dortigen Nissan-Stand zu besuchen."

In 22 Jahren Marktpräsenz hat sich der Nissan Pathfinder in Amerika den Ruf eines innovativen, robusten und vielseitig nutzbaren SUV erworben. Für den Modelljahrgang 2008 bietet ihn Nissan nun erstmals auch mit dem aus dem Titan und Armada bekannten DOHC-V8-Motor an. Das 5,6 Liter grosse, komplett aus Aluminium gefertigte Vierventil-Triebwerk leistet auch im Pathfinder über 300 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 515 Nm. Damit steigt die zulässige Anhängelast des mittelgrossen SUV von bislang 2,7 auf 3,1 Tonnen.

Den V8 sieht Nissan als Ergänzung zum weiterhin verfügbaren 4,0-Liter-V6, der mit 266 PS und einem Drehmomentmaximum von 390 Nm auch nicht gerade zu den Schwächsten im Lande gehört. Der Sechszylinder aus der bereits legendären VQ-Baureihe von Nissan kommt auch in den Modellen 350Z, Maxima, Altima, Murano und Quest zum Einsatz. Die Hubraumsteigerung von 3,5 auf 4,0 Liter gelang durch die Erhöhung des Hubs von 81,4 auf 92 Millimeter.

Beide Motorvarianten gibt es in Kombination mit einem 4x2- oder 4x4-Antrieb, den V8-Motor jedoch nur in Verbindung mit den gehobenen Ausstattungsstufen SE und LE. Wie im Titan sorgt auch im Pathfinder eine Fünfstufen-Automatik für die Kraftübertragung. Im Modell SE V6 Off Road kommt als serienmässiges Feature ein Hill-Descent und Hill-Start-Assist (automatische Berganfahr- und Bergabfahrassistent) hinzu - zum leichteren Anfahren am Berg und stressfreien Meistern steiler Gefällstrecken.

Auch der Pathfinder des Jahrgangs 2008 erhielt an Bug und Heck ein leichtes Facelift. Zu den zahlreichen weiteren Änderungen zählen neu gestylte 17-Zoll-Felgen für die Varianten SE-V6 und LE-V6, 18-Zoll-Räder für SE-V8 und LE-V8, neue seitliche Rammschutzleisten mit Chromeinlagen (im LE-Modell) und zwei neue Aussenfarben (White Frost und Mocha).

Im Interieur finden sich ein beheizter Lenkradkranz (im Topmodell LE), eine neu gestylte Mittelkonsole, eine im Verhältnis 40:20:40 (statt zuvor nur 60:40) umklappbare zweite Sitzreihe, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem ("intelligenter Schlüssel"), elektrisch verstellbare Pedale sowie eine drahtlose Bluetooth-Schnittstelle und eine Festplatte zum Speichern von mp3-Stücken mit 9,3 Gigabyte Speicherkapazität (nur für LE-Modelle). Das sieben Zoll grosse Multifunktions-Display dient auch als Monitor für die Bilder der serienmässigen Rückfahrkamera.

Wie gehabt offeriert der geräumige Pathfinder mit 2,85 Meter Radstand Platz für bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen. Sechs Versionen stehen im Programm: S-V6, SE-V6, SE-V8, SE V6 Off Road (nur mit 4x4-Antrieb), LE-V6 und LE-V8. Der Produktionsstandort ist das Nissan-Werk Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee.

Artikel vom 09.02.2006, Artikel: marathonrally.com/hs/Nissan

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